Fresnelsche Wellenfläche für optisch einachsige Kristalle

Modell 284

Fresnelsche Wellenfläche für optisch einachsige Kristalle
Rubrik:
J 4,5

Beschreibung

Fresnelsche Wellenfläche für optisch einachsige Kristalle mit positiver Doppelbrechung.

Ergänzungen

Dieses Modell entstand um 1911 und konnte beim Schilling-Verlag bestellt werden. Es gehört zu einer Reihe ähnlicher Modelle (283-287).

Es zeigt die sog. Fresnel'schen Wellenflächen für Kristalle. Für ihre Konstruktion wird ein beliebiger Punkt im Inneren eines zweiachsigen Kristalls gewählt. Durch diesen trägt man entlang der drei Elasitzitätsachsen des Kristalls Strecken in der Länge des jeweiligen Brechungsindexes in diese Richtung ab und erhält so die drei Symmetrieachsen eines Ellipsoids. Mithilfe eines Systems von acht Gleichungen (s. die untenstehende Literatur) können daraus dann die Wellenflächen ermittelt werden. Die Modelle 283 bis 287 zeigen dafür einige Spezialfälle.

Diese Modelle wurden nach Abschluss der Berechnungen erstmal 1880 in Reutlingen mithilfe von verschiedenen Schablonen und Durchschnitten stückweise konstruiert, nach Angaben des Autors der zugehörigen Beschreibung von einem "Zögling der hiesigen Oberrealschule".

Text geschrieben von: Julia Bienert

Zum Schaukasten des Modells Kasten Nummer 18

Literatur

Schilling, Martin(Hrg.): Catalog mathematischer Modelle, Leipzig(Verlag von Martin Schilling) 1911, 7.Auflage, Nr.357. S. 168.

Separataband M1 im Mathematischen Institut S. 105.