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3 Parallellineale

Modell 549

Rubrik:
L IV 8

Beschreibung

3 Parallellineale (z.B. f. nomographische Zwecke benutzbar)

Ergänzungen

Dass ein Viereck mit gleich langen Gegenseiten ein Parallelogramm ist, ist die mathematische Idee dieses Models. Mit dem Parallel-Lineal lassen sich also Parallelogramme erzeugen. Die technische Umsetzung gelingt durch die Anbringung zweier Querstreben auf den beiden gleichartigen Linealen. Daraus entsteht ein Viereck mit parallelen Gegenseiten, die „dafür sorgen, dass ein Seitenpaar den Kanten der Lineale parallel ist.“ Die Form der Querstreben geht auf ein ästhetisches Interesse zurück, welches bei historischen Instrumenten oft vorhanden war. Die Knöpfe an den Linealen dienen der besseren Bedienung. Es sei darauf hingewiesen, dass das Parallellineal mit mehreren Querstreben, eine untypische Konstruktion darstellt.

Das Parallel-Lineal wird heute in anderer Form (mit Skalen) hergestellt und vorwiegend in der Nautik verwendet.

Hinweise zum Urheber und Entstehungsort dieses Modells sind nicht vorhanden.

Text geschrieben von: Daniel Fetzer

Zum Schaukasten des Modells Kasten Nummer U 51

Literatur

Vollrath, H.-J.(2013). Verborgene Ideen, Springer Spektrum, Wiesbaden.